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  • Marokko

    Zwischen Marrakesch und der K√ľstenstadt Essaouira finden wir eines der wertvollsten √Ėle der Welt: das Argan√∂l. Das √Ėl ist seit Jahren h√∂chst gefragt in der Gourmetk√ľche und der Kosmetikherstellung. Es enth√§lt viel Vitamin E, soll den Cholesterinspiegel senken und besteht zu √ľber 80 Prozent aus unges√§ttigten Fetts√§uren. Gewonnen wird es aus den Fr√ľchten des Arganbaumes. Es ist das einzige Gew√§chs das in der sonst eher kargen im S√ľdwesten Marokkos gedeiht - sozusagen eine "Gabe Gottes" wie es die Berber nennen. Ziegen und Kamele, die die Bl√§tter von den B√§umen fressen sowie das Abholzen f√ľr Brennholz lie√üen den Baumbestand schrumpfen. Schlie√ülich erkl√§rte die Unesco 1998 die Argan-Kulturen zum Biosph√§renreservat. Seither unterst√ľtzen auch internationale Hilfsorganisationen den Aufbau von Frauenkooperativen, die sich um eine schonende Verarbeitung des Argan√∂ls k√ľmmern.

  • Italien

    Was wurde nicht alles schon √ľber Rom berichtet: Alle Wege f√ľhren nach Rom; Rom die ewige Stadt; das antike Rom und vieles mehr. Goethe schreibt: "Man kann sich nur in Rom auf Rom vorbereiten". Da mag er wohl recht haben. Im Vorfeld unserer Reise kauften wir zwei Reisef√ľhrer (diverse √§ltere lagen noch im B√ľcherschrank herum). Weiters versuchten wir Tipps √ľber Facebook Gruppen zu erhalten. Davor m√∂chte ich aber dringend abraten. Nicht das gar schlechtes empfohlen wurde. Aber f√ľr Rom-Neulinge liest sich manches abschreckend. So soll etwa der Besucher die Vatikanischen Museen links liegen lassen, weil sich Menschenmassen durch die S√§le dr√§ngen. Oder er soll sich in Monti oder Trastevere einquartieren [beide sind Stadtteile au√üerhalb der Altstadt]. Nachdem wir die ersten empfohlenen Restaurants einer FB-Gruppe ernst genommen haben, f√ľrchteten wir schon die weiteren hei√üen Tipps. Tripadvisor Ranglisten der besten Osterias und Tavernen l√§sst der Gast besser ebenfalls au√üen vor, sonst

  • Marokko

    Alle schw√§rmen von Marrakesch - einer tausendj√§hrigen Stadt mitten in Marokko. Sie eignet sich perfekt f√ľr einen Wochenendtrip ab Wien. Der Reisende, der das erste Mal in Marrakesch nach Sonnenuntergang √ľber den "Djemaa el Fna" schlendert, dem wird erstmal Angst und Bange: Auf dem riesigen Marktplatz brodelt. Der Ger√§uschpegel erreicht die Dezibel einer Gro√üdisko auf Ibiza. Pferdekutschen quetschen sich an Autos vorbei. Unz√§hlige Mopeds schl√§ngeln sich im Eiltempo zwischen Menschenmassen. Selbst als Fussg√§nger sollte der Tourist achtsam sein. Ein Einheimischer gibt den Chinesen die Schuld an der Hektik: "Seit die Chinesen die Billigroller hierher bringen, fahren die H√§ndler statt mit dem Eselkarren lieber mit Mopeds kreuz und quer durch die Stadt. Das schadet neben dem Stadtbild auch der Umwelt." Wie ein Magnet zieht der "Djemaa el Fna" die Touristen an. Beim dritten Besuch kommt das Gef√ľhl hoch ein Teil dieser orientalischen Welt zu sein. Der Platz, der umrandet ist von